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AGENTUR OUTRUN MANAGT HANDBIKERIN ANDREA ESKAU

Mit der Handbikerin Andrea Eskau hat die Agentur Outrun im Erschbaumer Verlag rückwirkend auf den 1. Juli 2006 eine weitere Topathletin unter Vertrag genommen. Die 35-Jährige gilt zur Zeit konkurrenzlos als beste Handbikerin Deutschlands, die seit Frankfurt 2005 mit 1:13:15 Stunde die Weltbestzeit über die Marathondistanz hält.

In der laufenden Saison gewann die studierte Psychologin bereits bei den Europameisterschaften EHC im tschechischen Louny beide Titel sowohl auf der Straße als auch im Einzelzeitfahren. Bei den Deutschen Meisterschaften in Bünde gewann die für den RV Concordia Reute startende Athletin kürzlich ebenfalls souverän beide Titel, wobei sie im Straßenrennen sogar in der Gesamtwertung den 3. Platz belegte, hinter den beiden männlichen C-Fahrern Heribert Ferring und Norbert Koch.

Nächstes großes Ziel für sie sind die Weltmeisterschaften im Schweizer Aigle, die für sie mit dem Wettbewerb im Einzelzeitfahren am 15. September beginnen werden. Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen Andrea Eskau und der Agentur Outrun stehen das Finden von Sponsoren für die Ausnahmeathletin als auch die medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit.








GRATULATION VON FIRST LADY EVA LUISE KÖHLER

Müde Rollis, glückliche Gesichter: Mit spannenden Finals bei teilweise überraschendem Ausgang sind die Tetra Open Cologne 2006, das größte Weltranglistenturnier im Rollstuhltischtennis der Klassen eins und zwei, zu Ende gegangen. Für das gesellschaftliche Highlight sorgte mit ihrem Besuch Eva Luise Köhler. Die Gattin des Bundespräsidenten kam am letzten Tag der TOC ins ACR Sportcenter nach Köln-Neubrück, um sich die Finalspiele in den Einzelwertungen anzuschauen.

Mit großem Interesse an der Sache beobachtete Eva Luise Köhler zunächst das rein französische Frauen-Duell zwischen Isabelle Lafaye Marziou und Florence Gossiaux, und ließ sich anschließend von Paralympicssieger und TOC-Turnierdirektor Holger Nikelis die Unterschiede zwischen den Wettkampfklassen eins und zwei der Männer erläutern. Nikelis hatte dazu sozusagen alle Zeit der Welt, denn der 28-Jährige Lokalmatador scheiterte bereits im Viertelfinale am Finnen Matti Launonen.

Routiniert, nervenstark und mit der gewohnten Pokermiene setzte sich Isabelle Lafaye Marziou in fünf Sätzen (11:8, 11:9, 6:11, 10:12, 11:6) gegen ihre Landsfrau Florence Gossiaux durch. Im Halbfinale hatte diese noch die erst 21-Jährige Deutsche Bianca Neubig (RSV Bayreuth) besiegt. Nachwuchstalent Neubig sammelte bei den Tetra Open Cologne wertvolle internationale Erfahrung und ging als Gruppenerste aus der Vorrunde heraus. Danach unterlag sie jedoch Gossiaux mit 3:1 Sätzen. Auf den dritten Platz in der Einzelwertung kam die Engländerin Lynne Riding.

Bei den Männern der Wettkampfklasse eins war es der Österreicher Andreas Vevera, der den Finnen Matti Launonen in fünf spannenden Sätzen (11:8, 10:12, 11:6, 6:11, 2:11) besiegte. Besonders in den letzten beiden Durchgängen brachte Vevera viel Tempo und Dynamik ins Spiel. „Wenn ich mich auf das langsame Tempo, das in der Wettkampfklasse eins gespielt wird, einlasse, unterliege ich. Ich brauche den Druck und die Geschwindigkeit, um zu gewinnen“, analysierte der 34-Jährige Wiener die Partie. Dass Vevera in Köln den Sieg in der Einzelwertung einfahren würde, hat nicht nur die Konkurrenz, sondern auch ihn selbst überrascht: „Eigentlich wollte ich nur Achter werden.“ Bester Deutscher wurde Walter Kilger vom RSV Plattling mit einem dritten Platz.

Für den amtierenden Europameister Holger Nikelis war bei seinem eigenen Event als Turnierdirektor schon im Viertelfinale gegen den Finnen Matti Launonen Schluss. Mit seinen 61-Jahren zeigte sich das Tischtennis-Urgestein Launonen spielerisch von seiner besten Seite und siegte mit 3:1 (11:9, 6:11, 11:8, 11:7). Zu hoch war wohl die Doppelbelastung für den 28-Jährigen Kölner Nikelis in den vergangenen Wochen, als dass er seine beste Leistung bei den TOC am Ende noch einmal hätte abrufen können.

Weniger Nervenkitzel, aber ebenso sehenswertes Tischtennis zeigten die Finalisten der Wettkampfklasse zwei. In drei Sätzen (11:4, 15:13, 12:10) besiegte der Franzose Stephane Molliens den Slowaken Ratislav Revucky. Dritter wurde der Franzose Vincent Boury.

Schon im Viertelfinale hatte der Weltranglistenzweite Molliens den Klassenprimus und Mannschaftskollegen von Rivucky, Jan Riapos, in einem packenden Match ausgeschaltet. In den Final-Sätzen setzte sich der favorisierte Franzose aber erst in Verlängerung durch. Im zweiten Satz verspielte Revucky sogar eine 7:1-Führung. Molliens konnte den Rückstand durch nahezu fehlerloses Spiel in die Führung ummünzen. Im dritten Durchgang scheiterte der kämpferische Slowake letztlich an seinen Nerven. Beim Stand von 10:11 beendete er das Match mit einem Aufschlagfehler.

Den deutschen Mitfavoriten Nikelis/Kilger gelang es immerhin, sich am zweiten Tag im Mannschaftswettbewerb WK 1 durchzusetzen: Im Finale schlugen sie das „gemischte Doppel“ Jean-Francois Ducay (Frankreich) und Andreas Vevera (Österreich) mit 3:0.

„Es war zu erwarten, dass Holger und Walter um Gold spielen würden“, so Selcuk Cetin, selbst Top-Tischtennisspieler der WK 5 und fachkundiger Beobachter der TOC. „Erfreulich ist, wie souverän sie alle Spiele durchgebracht haben.“ In der Tat haben die beiden Führenden der Weltrangliste alle Spiele mit 3:0 gewonnen.

In der Wettkampfklasse zwei setzten sich die beiden Franzosen Stephane Molliens und Vincent Boury gegen das deutsche Gespann Otto Vilsmaier und Thorsten Grünkemeyer mit 3:2 durch. Den Einzug ins Finale sicherten sich die Deutschen mit einem beachtlichen 3:1-Erfolg über die Slowaken Jan Riapos und Ratislav Revucky, immerhin Silbermedaillengewinner im Team bei den Paralympics in Athen vor zwei Jahren.

Veranstaltet wurden die Tetra Open vom RSC Köln. Die Schirmherrschaft hatte der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma übernommen. Neben den Wettkämpfen sorgten zahlreiche Aktionen am Rande der TOC für Abwechslung: Beispielsweise eine Ausstellung des Karikaturisten Phil Hubbe, ein Tischtennis-Schnupperlehrgang und ein Integrativer Familientag, der gemeinsam mit dem Kindergarten „Bieselwaldkinder“ und dessen Familienbüro organisiert wurde. Unterstützt wurden die TOC von zahlreichen Sponsoren wie AstraTech, Toyota, Schwalbe, Pironet, Airnergy und Railoy. Extra aus Italien eingeflogene Ballmädchen sorgten bei dem Turnier, an dem Spielerinnen und Spieler aus 16 Nationen teilgenommen haben, für zusätzliches internationales Flair.

Nur eine Sache gefiel Selcuk Cetin bei den TOC nicht so gut: Dass bislang nur die Wettkampfklassen eins und zwei zugelassen sind. „Hier würde ich auch schon gerne mitspielen“, zeigte sich der Spieler der WK 2 von der Organisation und vom Trubel bei den Tetra Open begeistert.

Mehr Infos unter www.tetra-open.de






HOLGER NIKELIS LIVE BEI CENTER.TV

Um asiatische Lieblingssportarten ging es kürzlich bei „Konsole Köln“, der trashigen Jugendsendung des TV-Senders center.tv. Neben Tae Kwon Do-Kämpfern und jungen Tischtennisspielern des TV Sürth war auch Holger Nikelis mit von der Partie.

Wenn bei der Konsole Köln die Kamera läuft, dann läuft sie ununterbrochen, bis alles im Kasten ist. Was soviel bedeutet wie: Es hat zwar jeder eine zweite Chance verdient, aber nicht bei Konsole Köln. Lustige Versprecher oder nicht gewusste Antworten werden gnadenlos mit gesendet. Wie zum Beispiel die vom jungen Tae Kwon Do-Kämpfer, der zwar den 3. Dan, also den dritten Meistergrad in seiner Sportart hatte, aber nicht beantworten konnte, was Tae Kwon Do auf Deutsch heißt. Man könnte jetzt zu seiner Selbstverteidigung anmerken, dass er durch das gleichzeitige Zocken eines Videospiels abgelenkt war. Aber zum Glück konnte Moderator Glenn genannt Dr. Bülow mit der interessanten, zugegeben etwas gewagten Theorie aushelfen: „Der Name hat vermutlich mit der bevorzugten Holzart zu tun, die beim Tae Kwon Do zerschlagen wird.“

Bei Dr. Bülow und seinem Moderatoren-Partner Konsolero Burkhardt Weiß gehört mangelnde Vorrecherche zum Programm und wird mit viel improvisiertem Wortwitz ausgeglichen. Wohl mit ein Grund, weshalb die Sendung um Musik, Videospiele und Sport beim jungen Publikum so gut ankommt. Als dann Holger Nikelis an die Reihe kam, um sich und seinen Sport vorzustellen, hatte er jedenfalls auf jede Frage die passende Antwort parat. Frage Konsolero: Was ist der Unterschied zwischen Tischtennis und Rollstuhltischtennis? Antwort Holger: Rollstuhltischtennis wird im Sitzen gespielt.

Jedenfalls hatten alle eine Menge Spaß, besonders als Holger gegen den Konsolero an der Tischtennisplatte antreten sollte. Unterstützt von Holgers Trainern Christoph Weber und Michael Meißner, der das Ping-Pong-Spektakel moderierte, wechselten die beiden ein paar Bälle. Als dann der Konsolero schließlich in einem rollbaren Bürostuhl Platz nahm, um gegen Holger gewissermaßen Chancengleichheit herzustellen, hatte der Konsolero bald genug. Aber wie er zuvor bereits an anderer Stelle sagte: Man muss eine gesunde Einstellung zum Scheitern haben.

Als die Sendung schließlich abgedreht war, nutzten vor allem die Mädchen und Jungen des Tischtennisklubs TV Sürth die Gelegenheit, sich von Holger Autogramme abzuholen. Die Möglichkeit, einen Paralympicssieger im Tischtennis kennen zu lernen, hat man eben auch nicht alle Tage.

Mehr Infos zu Holger Nikelis unter www.nikelis.de.

PRESSEARBEIT FÜR DIE TETRA OPEN COLOGNE

Rollstuhltischtennis der Extraklasse bekommen die Zuschauer bei den Tetra Open Cologne, kurz TOC, zu sehen, die vom 25. bis 27. Mai 2006 im ACR Sportcenter in Köln-Neubrück ausgetragen werden und für die Outrun die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat.

Vor zwei Jahren feierten die TOC ihre erfolgreiche Premiere. Bei ihrer zweiten Auflage in 2006 haben sich die Tetra Open bereits zum weltweit größten Weltranglisten-Turnier gemausert. Die nahezu perfekte Organisation und das optimale Umfeld haben sich rasch in der Szene herumgesprochen und es möglich gemacht, dass bislang 59 Spielerinnen und Spieler aus 17 Nationen für das Turnier gemeldet haben. Darunter die absolute Weltelite der Wettkampfklassen 1 und 2.

Im Rollstuhltischtennis werden die Spielerinnen und Spieler nach ihrer körperlichen Einschränkung in fünf Wettkampfklassen eingeteilt. Bei den Sportlerinnen und Sportlern der Wettkampfklassen 1 und 2 sind jeweils alle vier Gliedmaßen funktionell und motorisch stark beeinträchtigt. Aus dieser Tatsache leitet sich auch der Turniername Tetra Open ab. Umso erstaunlicher, mit welcher Rasanz und Präzision hier Tischtennis gespielt wird.

Die weiteste Anreise werden dieses Mal die Delegationen aus Argentinien und Brasilien auf sich nehmen, um in Köln Weltranglistenpunkte zu sammeln. Aber auch der starke Franzose Jean Francois Ducay, der Finne Matti Launonen und Hai Cohen aus Isreal haben fest zugesagt.

„Das Interesse am Leistungssport von Menschen mit Behinderung nimmt stetig zu“, stellt TOC-Turnierdirektor Holger Nikelis fest, „und die TOC werden einen Beitrag dazu leisten, dass Köln auch als Behindertensportstadt weltbekannt wird.“

Veranstaltet werden die TOC vom Verein RSC Köln. Turnierdirektor Nikelis ist selbst Paralympicssieger von Athen und führt in seiner Wettkampfklasse 1 seit geraumer Zeit die Weltrangliste an. Mittlerweile hat er sich von seinem Umfeld und seinen Fans dazu überreden lassen, bei seinem eigenen Turnier an die Platte zu treten. Dabei könnte es wie schon so oft passieren, dass des Kölners härteste Konkurrenz aus dem eigenen Land kommt: Der Deutsche Walter Kilger ist aktuell die Nummer zwei der Weltrangliste und wird ebenfalls mit von der Partie sein.

Weitere Informationen zum TOC unter www.tetra-open.de







OUTRUN MEDIAPARTNER DER INAS-FID FUSSBALL WM 2006

2006 ist bei uns das Jahr des Fußballs: Nach der FIFA-WM ist Deutschland vom 26. August bis 17. September Gastgeber der 4. INAS-FID Fußball Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung. Ein beispielloses Sportgroßereignis, das von einer gesellschaftlichen Kampagne begleitet wird, und vom dem sich die Ausrichter erhoffen, dass es zu mehr Sympathie und nachhaltiger Integration für Menschen mit einer geistigen Behinderung beiträgt. Das Sportmagazin Outrun ist offizieller Mediapartner der Fußball WM 2006.

Zum ersten Mal findet eine weltweite Fußballveranstaltung der Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland statt. Der Weltverband INAS-FID (International Sports Federation for Persons with Intellectual Disability) hat die Ausrichtung der WM 2006 an den Deutschen Behindertensportverband (DBS) vergeben. Der DBS, die Bundesvereinigung Lebenshilfe, der Behindertensportverband Nordrhein-Westfalen (BSNW) und der Landesverband Lebenshilfe NRW haben die „Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung gGmbH“ gegründet, die die Spiele ausrichten wird. Unterstützt wird der Ausrichter vom Deutschen Fußball-Bund (DFB).

16 Nationalmannschaften aus fünf Kontinenten werden mit fast 500 Sportlern, Trainern und Betreuern an dem Turnier teilnehmen. In insgesamt 48 WM-Spielen werden die Sportler den interessierten Zuschauern demonstrieren können, wie hoch das Niveau des internationalen Fußballsports von Menschen mit geistiger Behinderung ist. Gespielt wird nach den allerorts bekannten FIFA-Regeln. Eine Besonderheit bei diesem Turnier: Alle 16 Platzierungen werden ausgespielt.

Die Vorrundenspiele werden in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt ausgetragen. Die 24 Spiele der Hauptrunde hingegen finden allesamt in NRW statt. Austragungsstätten sind in der Regel kleinere Stadien mit einer Zuschauerkapazität von 3.000 bis 5.000, das soll die Kesselatmosphäre fördern und die Stimmung anheben. Das kleine Finale, also das Spiel um den dritten Platz, soll in Essen stattfinden. Das große Finale der Weltmeisterschaft wird am 16. September in der BayArena in Leverkusen angepfiffen. Ja, richtig, in der BayArena. Perfekte Rahmenbedingungen also für eine Weltmeisterschaft im Fußball.

Schon bei der Eröffnungsfeier des WM-Spektakels wurde in, für den Behindertensport, unüblichen Dimensionen geplant. In die Kölnarena mit einem Fassungsvermögen von bis zu 20.000 Zuschauern sind alle Interessenten und Anhänger des Sports schon jetzt herzlich eingeladen. Eine groß angelegte gesellschaftliche Kampagne des Ausrichters soll die Bekanntheit der WM erhöhen und das Interesse der allgemeinen Bevölkerung an der Weltmeisterschaft wecken. Unter anderem ist es das Ziel, den Vorstellungen über das Leistungsvermögen geistig behinderter Menschen ein Gesicht zu geben.

Der Leistung ein Gesicht zu geben, wird aus deutscher und sportlicher Sicht vor allem Aufgabe des Nationalkaders sein, allen voran dem medienerfahrenen Rekordnationalspieler Andreas Timm. Die deutsche Mannschaft hat sich als Gastgeber nicht mehr extra für 2006 qualifizieren müssen, und England ist als amtierender Weltmeister ebenfalls gesetzt. Die übrigen Teams müssen sich erst mal bei kontinentalen Meisterschaften oder Qualifikationsturnieren behaupten.

Die Vorbereitungen der Deutschen liefen in den vergangenen Monaten auf Hochtouren. Noch nie hatten die Jungs um Bundestrainer Willi Breuer die Möglichkeit, an so vielen Lehrgängen teilzunehmen wie 2006. Hinzu kommen zahlreiche Termine, die der Rubrik Öffentlichkeitsarbeit zuzuordnen sind. Damit die WM gelingt und alle Ziele erreicht werden, ist das Organisationskomitee der WM auf viele helfende Hände angewiesen. So sind die beiden Programme „1000 Helfer“ und „1000 Sympathietreffen“ entstanden, bei denen sich jeder bewerben und vielleicht konkret mitmachen kann.

Mehr über das Großevent erfahren Sie auf www.inas-fid-wm2006.com.


AGENTUR OUTRUN MANAGT HOLGER NIKELIS

Seit Beginn des Jahres 2006 hat die Agentur Outrun das Management von Tischtennisspieler Holger Nikelis übernommen. Der Paralympicssieger von Athen in der Wettkampfklasse eins hat kürzlich und rückwirkend auf den 1. Januar einen entsprechenden Vertrag für eine Zusammenarbeit unterzeichnet. Der Vertrag gilt zunächst für die kommenden drei Jahre und beinhaltet auch die Pressearbeit für den 28-Jährigen Athleten.

"Die professionelle Unterstützung auf der Suche nach Sponsoren ist ein wichtiger Schritt für mich in Hinblick auf die Paralympics 2008 in Peking, wo ich meinen Titel verteidigen will", erklärt die Nummer eins der Weltrangliste. Gerade im Mutterland des Tischtennis China wird der Deutsche mit starker Konkurrenz zu rechnen haben, die unter optimalen Trainingsbedingungen auf die Spiele 2008 vorbereitet wird. Mitunter will Nikelis durch das Engagement von Sponsoren das "Unternehmen Peking 2008" professionell angehen können.


DIE BARRIEREFREIEN ABOS VON OUTRUN

Mit der Planung der Marketingaktivitäten für Outrun, dem Magazin für alle Sportlerinnen und Sportler mit einer Behinderung, arbeitet die Agentur Outrun quasi in eigener Sache. 2005 startete sie die einzigartige Aktion „Die barrierefreien Abos von Outrun“.

Das im Erschbaumer Verlag erscheinende Sportmagazin setzt seit seinem Start vor rund acht Jahren neue Maßstäbe in der Berichterstattung über Behindertensport. Im Jahr 1999, als selbst andere Fachmagazine ihre Artikel noch mit Überschriften à la „Sport trotz Behinderung“ versahen, gewann das mittlerweile zweifach preisgekrönte Magazin mit seiner unbefangenen Art, seinem konsequenten Focus auf den Sport, aber auch wegen seines trashigen Layouts in der Szene rasch viele Leser und Fans.

Mit der Aktion „Die barrierefreien Abos von Outrun“ hat die Agentur in 2005 eine bislang einzigartige Kampagne ins Leben gerufen: So können beispielsweise Kinder, Jugendliche, Kliniken oder auch Behindertenschulen die Outrun-Printausgabe im für sie kostenlosen Free-Abo beziehen. Diese Maßnahme deckt sich mit dem übergeordneten Ziel, Informationen aus der einschlägigen Szene möglichst weit zu verbreiten und Aufklärung zu betreiben.

Die Kosten des Free-Abonnements werden zunächst von Outrun getragen. Allerdings hat Jedermann darüber hinaus die Möglichkeit, eine Abo-Patenschaft in Form eines Abos DeLuxe zu übernehmen. Institutionen und Firmen, aber auch engagierte Bürger und Prominente unterstützen bereits die einzigartige Leser-Aktion des einzigen freien B-Sportmagazins im deutschsprachigen Raum.

Natürlich besteht nach wie vor die Möglichkeit, Outrun im normalen Classic-Abo beziehen.

Genaueres zu dieser Aktion und das Sportmagazin Outrun im Allgemeinen finden Sie im Internet unter www.outrun.de.






OUTRUN FOTOGRAFIERT FÜR ÖSSUR PARALYMPICSATHLETEN

Im Auftrag des Unternehmens Össur machte Outrun bei den Paralympics 2004 in Athen Fotos von einigen der besten amputierten Athleten unserer Zeit.

Össur entwickelt Prothesen- und Orthesentechnik, die es dem Menschen möglich machen, das Leben zu leben, das er will. Össur steht für ein Leben ohne Einschränkungen. “Wir machen uns der Herausforderungen, denen Sie täglich gegenüberstehen, bewusst und entwickeln die Antworten darauf. Bei uns arbeitet jeder täglich daran, bestehende Technologien zu verfeinern und zu verbessern, um die Lösungen der Zukunft anbieten zu können. Ihr Erfolg ist unser Ziel!”, sagt Össur von sich selbst. Und: “Jeder von Össurs Erfindern entwickelte die Produkte, von denen er selbst als Prothesenanwender träumte.”

Der Name Flex-Foot aus dem Hause Össur ist ein Synonym für qualitativ hochwertige Karbonfaserfüße. Millionen vertraut durch die Leistungen der Paralympics-Athleten, sind die Flex-Foot-Serien durch ihre speziellen Eigenschaften ebenso hervorragend für den Alltag als auch für die verschiedenen Mobilitätsklassen geeignet. Um die Leistungen der Athletinnen und Athleten vom internationalen Team Össur bei den Paralympics in Athen festzuhalten, wurde auch die Agentur Outrun engagiert. Es entstanden faszinierende Bilder unter anderen von Andrea Scherney, Claudia Biene, Andy Garcia, Gottfried Müller, Marlon Shirley, Michael Haerem, Stefano Lippi, Urs Kolli und Wojtek Czyz.

Zu den größten Überraschungen in der Leichtathletik, um nicht zu sagen Sensationen der Spiele zählte der erst 17-Jährige Südafrikaner Oscar Pistorius. In der Wettkampfklasse T 44 startend, ist er quasi beiseitig Fuß amputiert. Über die 200 Meter-Distanz benötigte der Sprinter zunächst einige Meter, um richtig Speed drauf zu bekommen, dann aber explodierte der Newcomer förmlich auf der Zielgeraden und zog an den US-Favoriten Marlon Shirley und Brian Frasure in Riesenschritten vorbei. Seine Zeit: 21,97 Sekunden.

Dass der Südafrikaner einiges auf der Pfanne hat, war Insidern im Vorfeld von Athen klar. Von seinem Vater in keiner Weise übermäßig behütet, verbrachte Oscar seine frühe Jugend unter anderem damit, reguläres Rugby mit seinen Schulkameraden zu spielen. Auch Brian Frasure wird wohl so seine Vorahnung gehabt haben. Irgendwie trägt er einen Löwenanteil am Erfolg seines heute schnelleren Kokurrenten, denn als gelernter Orthopädiemechaniker hat er die Össur-Prothesen für seinen Klienten Pistorius passgenau angefertigt. Sein augenzwinkender Kommentar auf der Pressekonferenz nach dem 200 Meter-Finale von Athen: “Ich hätte damit wohl bis nachher warten sollen.”